Kranzniederlegung zum Gedenken an den Holocaust

Die AfD Potsdam hat auf dem Willi-Frohwein-Platz an einer Gedenkstunde teilgenommen. Diese widmete sich dem Auschwitzüberlebenden Willi Frohwein. Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums trugen Texte über Frohwein vor, nach dem der Platz seit 2009 benannt ist.

Willi-Frohwein wurde am 27. März 1923 in Berlin-Spandau geboren.

Er wurde 1942 gefasst und eingesperrt, saß in verschiedenen Gefängnissen und dem „Arbeitserziehungslager Wuhlheide“. Im April 1943 erfolgt der endgültige Abtransport in das Konzentrationslager (KZ) Auschwitz. Nur mit viel Glück – zwei Mal stand er bereits auf dem LKW der zur Vergasung fuhr – überlebte Willi Frohwein das KZ Auschwitz. Als das KZ im Januar 1945 wegen der heranrückenden Roten Armee geräumt werden musste, begann der Todesmarsch zum KZ Mittelbau-Dora und später zum KZ Bergen-Belsen. Hier wurde er von britischen Soldaten befreit.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zog Willi Frohwein nach Potsdam und wurde Kriminalkommissar.

Am 9. November 2005 wurde Willi Frohwein – gemeinsam mit Otto Wiesner – die Ehre und Auszeichnung erteilt, sich in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Potsdam einzutragen.

Willi Frohwein starb am 12. Dezember 2009 in Potsdam-Babelsberg.