AfD nur bei 14 Veranstaltungen der Landeszentrale für Politische Bildung

„Wir lassen uns nicht ausgrenzen!“

Martina Weyrauch, Leiterin der Landeszentrale für Politische Bildung, warnte in der PNN davor, die AfD u.a. bei Podiumsdiskussionen auszugrenzen. Sie empfiehlt „die Auseinandersetzung zu suchen“.

Potsdams OB-Kandidat der AfD, Dennis Hohloch, hatte bemängelt, nur bei 14 Veranstaltungen geladen gewesen zu sein, seine Mitbewerber bei etwa doppelt so vielen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Thomas Jung, meint dazu:

„Wir erleben diese Ausgrenzung durch die Altparteien und ihre Verbündeten nicht nur im aktuellen Wahlkampf in Potsdam, wir erleben sie fast täglich.  Immer noch wird gegen die Neutralitätspflicht verstoßen, wird ‚vergessen‘, einen Vertreter der AfD einzuladen. Das betrifft alle politischen Ebenen – vom Gemeindevertreter bis hin zum Landtags- oder Bundestagsabgeordneten. Dazu kommt, dass auf Wirte, die uns Lokalitäten zur Verfügung stellen, Druck ausgeübt wird. Nicht selten werden sie in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Doch antidemokratische Ausgrenzung macht eine demokratische Partei wie die AfD nur noch stärker. Ich begrüße es ausdrücklich, dass diese Botschaft jetzt zumindest bei der Landeszentrale für Politische Bildung angekommen ist und hoffe auf zukünftig häufigere Einladung zum öffentlichen politischen Diskurs. Wir werden uns nicht ausgrenzen lassen. Wir lassen Fakten sprechen.“