Potsdams rotes Verkehrschaos

Thema: Teuere und gefährliche Planungspannen

Potsdam droht ab März 2019 durch Planungsfehler ein Verkehrschaos. Der Umbau des Leipziger Dreiecks verschiebt sich auf März 2019. Drei weitere Großprojekte starten unmittelbar danach. Ab 2022 soll die Lange Brücke (täglich 50 000 Autos) ersetzt werden. Parallel dazu werden an der Nutheschnellstraße mehrere Brücken erneuert. Komplett neu gebaut werden muss die Hochstraßenbrücke über die Bahngleise, die Friedrich-List- und die Friedrich-Engels-Straße. Der Bau dauert laut Plan bis 2023. Im gleichen Zeitraum soll auch die Brücke über den Neuendorfer Anger erneuert werden. Richtung Norden soll ab 2022 die geplante neue Straßenbahnlinie nach Krampnitz 7,4 km lang über die Insel Neu Fahrland geführt werden

Der Kreisvorsitzende der Potsdamer AfD, Thomas Jung, meint dazu: „Die Stadtverantwortlichen bleiben sich – was die Chaos-Planung etwa mit dem Tempo-30-Chaos auf der Zeppelinstraße angeht – treu. Sie legen die Landeshauptstadt lahm und gefährden die innere Sicherheit. Auf die Potsdamer Autofahrer kommen schlimme Zeiten zu. Park-and-Ride-Lösungen fehlen, der Individualverkehr wird aus Brandenburgs Hauptstadt weitgehend verbannt. Planerische rote Fehlleistungen werden nicht nur das Land hunderte von Millionen, sondern den Bürger jede Menge Nerven und Zeit  und die örtliche Wirtschaft viel Wachstum kosten.“

Pressemitteilung vom 17.5.2018 / RK