Schlaglicht Köln

Das neue Jahr beginnt und die toleranten Schweden machen die Öresundbrücke für Einwanderer dicht. Es kommt nur noch der rein, der einen gültigen Pass hat. Und was ein gültiger Pass ist, bestimmen die Schweden. Obergrenze erreicht. Zielort? Zurück nach Deutschland, denn die Dänen haben ihre Obergrenze scheinbar auch erreicht. Die Polen, die Slowenen die Tschechen. Die Ungarn eh. Italiener und Österreicher schleusen noch ein wenig. Griechen warten auf Geld.
Und in Deutschland tummeln sich im verschneiten Kreuth ein paar Kanzlerinnenfreunde und wollen ihr volles Vertrauen in Form einer Zahl mitteilen: 200 000! Prost Neujahr!
Unterdessen schimmert so langsam die Erkenntnis durchs Abendland, dass unsere schutzbedürftigen, jungen, mohamedanischen  Männer, die dem Alkohol und den kurzen Damenröcken hart gegenüberstanden, die Willkommenskultur auf Hamburgs Reeperbahn und vor dem Kölner Dom gründlich missverstanden haben. Da schimpft eine asiatisch anmutende Deutsche über Handgreiflichkeiten im Morgenmagazin des Staatsfernsehens, das sich im Bericht zuvor noch über die Gleichschaltung der Polenmedien muckierte. 80 Frauen wurden erst mit Silvesterraketen beschossen, dann begrabscht, ausgeplündert und das vor dem christlichen Wahrzeichen des Rheinlands. Eine soll sogar vergewaltigt worden sein. Sogar die Oberbürgermeisterin, selbst gerade erst ein Opfer radikaler Gewalt, kündigt harte Schritte an. Haben jene mit den Schildern von den Montagsdemos doch Recht, die immer vor der Überfremdung des Abendlandes warnten? Für die hat man sogar die Beleuchtung des Doms aus geknipst. An Silvester war der Dom beleuchtet. Damit die Schutzsuchenden aus Libyen und  Nordafrika auch sehen, wen sie prügeln. Das alles will in den Gutmenschenkopf nicht hinein. Darf nicht. Dabei ist es eigentlich auch eine biologisch erklärbare, soziologisch einfach erkennbare Weisheit: Wo viele Männer mit frauenfeindlicher Überzeugung fern von daheim in der Kälte aufgeputscht mit Drogen unter ungewohnten Alkohol zusammenstehen, da wird es eben schon mal etwas rüde. Vielleicht hätte man die Herren in den Alten Wartesaal umleiten können, damit sie dort  ihren Unmut zur Abwechslung an ein paar Homosexuellen hätten austoben können. Kölle allaaaf! So hätte die Willkommenskultur der  rheinischen Frohnaturen eine etwas breitere Wirkung erzielt. Aber so blieb es bei der Misshandlung von Frauen. Und die wollen das doch eh. So  wissen wir jetzt endlich, warum so viele dieser Schutzsuchenden Bilder von Mutti Merkel an der Grenze dabei hatten. Die kann sich auf was freuen! Da ist sie in Kreuth derzeit dagegen noch gut aufgehoben.

Autor:
Thomas Jung
Vorsitzender des Kreisverbandes und MdL Brandenburg